Liverpool kommt gegen Leeds United nicht über ein 0:0 hinaus – ein ernüchterndes Ergebnis im ersten Premier‑League‑Spiel des Jahres. Die Slot‑Mannen hatten viel Ballbesitz, aber erneut zu wenig Durchschlagskraft, um eine kompakte, disziplinierte Defensive zu knacken. Es fehlte an Tempo, Ideen und Abschlussstärke gegen einen Gegner, der sich geschickt tief stellte und wenig zuließ.
Die Reds kontrollierten über weite Strecken das Spielgeschehen, hatten deutlich mehr Ballbesitz und suchten immer wieder nach Lücken im kompakten Leeds‑Block. Trotz 18 Abschlüssen und mehrerer Annäherungen blieben klare Chancen Mangelware – es fehlte am letzten Pass und an der Konsequenz im Abschluss. Ohne Mohamed Salah, der derzeit mit Ägypten beim Afrika‑Cup weilt, mangelte es dem Liverpool‑Angriff erneut an Zielstrebigkeit und Tiefe, um den Defensivverbund der Gäste ernsthaft auszuhebeln.
Chancen ungenutzt – Liverpool bleibt ideenlos im letzten Drittel
Leeds zeigte sich gut organisiert und diszipliniert in der Defensive, ließ wenig zu und agierte über weite Strecken clever gegen die hohen Anteile der Gastgeber. Einen scheinbaren späten Treffer durch Dominic Calvert‑Lewin verwehrte der Linienrichter wegen minimalem Abseits, was eine der seltenen echten Toraktionen des Abends blieb.
Trotz der Vielzahl an Ballaktionen war die Durchschlagskraft im letzten Drittel zu gering. Spieler wie Florian Wirtz, Hugo Ekitike und Jeremie Frimpong konnten keine entscheidenden Momente setzen, und selbst eingewechselte Offensivkräfte brachten keine Wende.
Die Partie endete torlos, obwohl Liverpool deutlich öfter zum Abschluss kam. Der Punktgewinn bringt die Reds zwar nicht in Bedrängnis der Tabellenplätze, offenbart aber weiterhin Probleme im Spielaufbau, der Kreativkette und der Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor.
Liverpool kontrollierte über weite Strecken das Spielgeschehen, hatte deutlich mehr Ballbesitz und versuchte wiederholt, Lücken im Leeds‑Block zu finden. Trotz 18 Abschlüssen und mehrfacher Annäherungen blieben klare Chancen rar, weil der letzte Pass und die Entscheidung im Abschluss fehlten. Auch als der Brasilianer Mo Salah derzeit beim Afrika‑Cup weilt, war das Offensivspiel der Reds zu statisch und harmlos, um den kompakten Leeds‑Defensivverbund ernsthaft zu knacken.


